Bergwerk

Am 31.01.2012 fuhren wir - die sechs Mädchen und 14 Jungen der 5b - in das Freiberger Bergwerk.

Wir hatten eine halbe Weltreise durch Eis und Schnee überstanden, mussten oft umsteigen, doch Tram, Zug und Bus brachten uns schließlich an das ersehnte Ziel. Zunächst bereiteten wir uns seelisch und moralisch auf die Einfahrt in 150 m Tiefe vor und wärmten uns auf. Der Empfangsraum bot schon das eine oder andere Kleinod, z. B. Freundschaftsringe, die je nach Stimmungslage ihre Farbe änderten. Gefühlt 20 Kinder erwarben einen solchen, so dass wir nun bestens informiert waren, ab wann Romantik, Langeweile und auch Angst einsetzt...

Und dann ging‘s zur Sache: In der Kleiderkammer bekamen wir schicke froschgrüne Helme und graugrüne Jacken. Ein echt steiler Look, in dem sich unsere Klasse der selbst gewählten Herausforderung "Bergwerk" stellte! Die Jungs freuten sich, aber wir Mädchen bekamen Angst vor dem total wackeligen Aufzug. Der Mann, der ihn bediente, hatte etwas Mühe, und es dauerte, bis er uns alle an Bord hatte. Nun ging es abwärts und wir schrien bis ganz unten in 150 m Tiefe.

Nachdem wir uns wieder gefangen hatten, wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und machten uns auf die Suche nach den Freiberger Schätzen. Jeder von uns fand mindestens einen schönen, glitzernden Stein. (Wie hieß er gleich noch mal?) Lucien hatte sich mindestens 20 Mal den Kopf eingehauen, aber Dank Helm ohne Schrammen und blutige Wunden. Uns wurde alles genau erklärt, auch wie es früher war, und es waren viele alte Geräte, die vor 100 Jahren benutzt wurden, ausgestellt.

Wir kamen gut wieder oben an und es war schön!

PS: Im Erzgebirge sagt man nicht „Hallo“ sondern: GLÜCK AUF! :-)

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