Landheimfahrt

Schon lange geisterte das Thema Klassenfahrt herum, denn wir mussten in Mathe und Deutsch unsere Wünsche und Ideen für die Landheimwoche in einen richtigen Plan packen. Dazu sollten wir auch noch überlegen, wie wir uns dort verpflegen wollen. Diese ganze Planerei war ziemlich anstrengend.

Nun rückte unser Abfahrtstag näher. Die Eltern hatten im Elternabend beschlossen, das freundliche Angebot der Familie Schulz anzunehmen, die Landheimwoche in der Nähe von Altenkirchen auf Rügen zu verbringen. In Geo hatten wir ja gelernt, wo Rügen ist und alle freuten sich auf die Ostsee. Unsere Eltern hatten auch schnell eine Idee, wie wir alle und unser Gepäck dorthin kommen und es ging am 09.05. gegen 08:00 Uhr los.

Ohne Stauprobleme auf der Autobahn schafften wir die Fahrt in knapp 6 Stunden und konnten am Nachmittag unser Quartier beziehen. 3 super schöne Ferienwohnungen sollten unser zu Hause für eine Woche sein. In der größten der 3 Wohnungen wurde die „Zentrale“ eingerichtet, dort sollte gemeinsam gegessen werden. Jedes Wohnungsteam war an einem Tag für Frühstück und Abendbrot verantwortlich – die Lehrer halfen tatkräftig. Die Lunchbrote für unterwegs musste jeder selbst herstellen, manchmal eine echte Herausforderung.

Perfektes Wetter war die Voraussetzung, dass wir alle Unternehmungen von unserem Plan auch machen konnten. Am Strand gab es einen Strandburgenwettbewerb und wir suchten Fossilien. Nur mit Mühe konnten uns die Lehrer davon abhalten, in die Ostsee zu springen – aber mit ca. 15 °C war es eben doch noch ein bisschen kalt. Eine ganz schön sportliche Woche liegt hinter uns. So begannen einige den Tag mit einer morgendlichen Joggingrunde. Mit dem Fahrrad ging es nach Glowe zum Segeln. Auch die Pferdefreunde kamen auf ihre Kosten. Zum Strand mussten wir immer ganz schön weit laufen…

Am Abend hatten wir beim gemeinsamen DVD Gucken, einer Disko, Lagerfeuer oder der Rügenlesestunde viel Spaß. Die Woche verging wie im Flug und alle waren am Freitagmorgen ein bisschen traurig, dass es schon nach Hause ging.

In Dresden angekommen hatten wir unseren Familien so viel zu erzählen…

Danke, dass wir in den schönen Ferienwohnungen sein durften!

…und wir freuen uns schon auf die nächste Klassenfahrt, vielleicht noch länger?!

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